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Top-Seller Zickzackstrauch

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Artikelnummer: SK0037396-DE20260612-144801 Kategorie:
  • attraktiv Wuchsform
  • bedingt winterhart
  • insektenfreundlich
  • genügsam
  • auch für Kübel geeignet

Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs gut verzweigter Strauch, bizarr und zickzackförmig, aufrecht bis ausladend
Wuchsbreite 100 – 200 cm
Wuchsgeschwindigkeit 20 – 40 cm/Jahr
Wuchshöhe 100 – 200 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe sonnen- bis goldegelb
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Februar – Juli

Frucht

Frucht gelbe bis rote Steinfrüchte (selten)

Blatt

Blatt eiförmig bis elliptisch, zugespitzt, klein, Blattunterseite weiß behaart
Laub immergrün
Laubfarbe grünlich-weiß, silbergrau

Sonstige

Besonderheiten außergewöhnliche Wuchsform, Frühblüher, Zimmer- und Freilandpflanze, bedingt winterhart
Boden leicht trocken bis mäßig feucht, durchlässig
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 1 Pflanze pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppengehölz, Zimmerpflanze, Wintergarten, Steingarten, Pflanzgefäß
Themenwelt Stämmchen

Der Zickzackstrauch ist ein wahres Kunstwerk, das durch seine bizarr wachsenden Zweige eine fast grafisch anmutende Gestalt präsentiert und zusätzlich mit seiner Wandelbarkeit zwischen Zimmerpflanze, Terrassenbewohner und zartem Gartenakzent punktet. Diese eigenwillige Schönheit aus Neuseeland zieht Blicke auf sich, noch bevor sie zu blühen beginnt. Die Triebe wachsen in stetem Richtungswechsel, als hätten sie ihren eigenen, verspielten Rhythmus – daher rührt auch der Name, der seine besondere Form so treffend beschreibt – eine Magie, die die Spannung zwischen Strenge und Verspieltheit erzeugt. Zwischen den unregelmäßig verlaufenden Zweigen breiten sich unzählige feine Blättchen in grünlich-weißer, silbriger Farbe aus, deren silbrig-haarig überhauchte Unterseite das Licht weich reflektiert und dem Gehölz eine beinahe mystische Aura verleiht. Auf einer Höhe von bis zu 200 cm und ähnlicher Wuchsbreite kommt eine filigrane, doch erstaunlich dichte Silhouette zum Vorschein. Die Rinde schimmert hell, fast metallisch, was den Gesamteindruck zusätzlich verstärkt: ein Strauch, der aussieht, als wäre er einer Fantasiewelt entsprungen. Vielleicht ist er das auch, denn es ist nicht zu verleugnen, dass (bot.) Corokia cotoneaster stark an Harry Potter und die geheimnisvollen Pflanzen aus den Gärten von Hogwarts erinnert. Den Zauber komplettieren unzählige kleine, tellerförmige Sternblüten, die sich zwischen Februar und Juli zwischen das Gewirr der Zweige setzen. Ihr sonnen- bis goldgelber Ton leuchtet wie winzige Lichter zwischen dem mystischen Laub – dezent, aber mit Wirkung. Sie verströmen einen sanften Duft, der nur in der Nähe wahrnehmbar ist, und locken damit auch hungrige Insekten an, die sich gern in diesem Miniatur-Labyrinth niederlassen. Wer Glück hat, entdeckt ab Spätsommer kleine gelbe bis rote Steinfrüchte am Zickzackstrauch – selten, aber reizvoll, zumal sie sich farblich elegant vom Laub abheben.

Als Gestaltungselement zeigt sich der Zickzackstrauch als Allrounder – von architektonischen Anlagen oder modernen Kleingärten, über puristische Stadtbalkone bis zu lichtdurchfluteten Wintergärten. In Innenräumen zieht er als Solitärpflanze die Aufmerksamkeit zügig auf sich, ganz gleich, ob in klaren Keramiktöpfen oder in rustikalen Tongefäßen. Seine feinen, verzweigten Linien wirken fast wie eine lebende Skulptur und verleihen jedem Raum eine originelle Note. In großen Pflanzgefäßen auf der Terrasse bringt er Struktur und Eleganz zugleich, besonders, wenn er mit Farnen, Gräsern oder dunkellaubigen Pflanzen in Kombination steht. Auch in Beeten fügt er sich überraschend harmonisch ein, etwa als Zwischenspiel zwischen kompakten Stauden oder als begleitendes Gehölz zu hell blühenden Frühlings- und Sommerpflanzen. Man kann ihn im Garten sowohl einzeln als auch in kleinen Gruppen pflanzen. Seine interessante Form kommt am besten zur Geltung, wenn er ausreichend Platz zur Entfaltung erhält – ideal also als Solitär im Vorgarten oder in exponierter Lage im Steingarten. In Kombination mit silberlaubigen Stauden wie Artemisia, Lavandula oder Santolina entstehen stimmige Bilder, die den kühlen, leicht metallischen Ton seiner Blätter aufnehmen. Wer Lust auf kreative Gartenkunst hat, zieht den Zickzackstrauch als Bonsai heran: Seine biegsamen Triebe und die feine Verzweigung erlauben nahezu jede Formgestaltung.

Der Zickzackstrauch liebt helle, sonnige Plätze mit geringer Luftbewegung. Besonders in lichtdurchfluteten Räumen oder an geschützten Außenstandorten zeigt er seine schönste Färbung und eine dichte Verzweigung. Halbschatten ist ebenfalls möglich, trägt aber das Risiko eines verminderten Wachstums in sich. Der Boden darf gern sandig-lehmig sein, mäßig humos und gut drainiert. Vorzugsweise ist der Boden leicht bis mäßig feucht und durch eine zuverlässige Durchlässigkeit gut gegen Staunässenbildung gewappnet. In der Wachstumsphase sind regelmäßige Wassergaben nach Bedarf zu verabreichen, damit der Boden nie vollständig austrocknet. Kurze Trockenphasen steckt (bot.) Corokia cotoneaster aber gelassen weg, was sie zu einem idealen Begleiter für Menschen macht, die nicht täglich zur Gießkanne greifen möchten. Während der Blütezeit empfiehlt sich ein sparsamer Umgang mit Dünger, um einen vorzeitigen Blütenabwurf zu vermeiden. Eine schwache Nährstoffversorgung reicht völlig aus, da dieser Kleinstrauch aus mageren Lagen Neuseelands stammt und übermäßige Düngung eher zu weichem, instabilem Triebwachstum führt. Von Frühjahr bis Herbst gedeiht er auch im Freien, solange die Temperaturen nicht unter -7 °C fallen; dauerhaft frostfrei überwintert er am liebsten bei 5 bis 10 °C an einem hellen, gut belüfteten Standort. Diese Ruhephase fördert die Ausbildung neuer Knospen und erhöht die Blühfreude im Folgejahr. Ein gelegentlicher Rückschnitt langer Zweige im Frühjahr erhält die außergewöhnliche Form. Ein kompletter Schnitt ist selten nötig, da der Strauch von Natur aus ausgewogen wächst. In jungen Jahren sollte alle zwei Jahre ein Umtopfen bei Zimmer- und Kübelpflanzen in ein größeres Gefäß erfolgen, idealerweise nach der Blüte. So bleibt der Zickzackstrauch auch dort ein lebendiges Kunstwerk – genügsam, eigenwillig und von jener Schönheit, die sich schon beim ersten Hinsehen offenbart.