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Sale Hinoki-Scheinzypresse ‘Gitte‘

Ursprünglicher Preis war: 19,90 €Aktueller Preis ist: 9,95 €.

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Artikelnummer: SK0036825-DE20260612-144801 Kategorie:
  • goldgelb bis zitronengelb leuchtendes Schuppenlaub
  • für sonnige bis halbschattige Standorte
  • wächst kompakt, eher breit als hoch
  • für den Kübel geeignet
  • gedrehter Triebaufbau

Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs kompakt, rundlich bis flachkugelig, dicht verzweigt, zwergig
Wuchsbreite 50 – 100 cm
Wuchsgeschwindigkeit 10 – 20 cm/Jahr
Wuchshöhe 30 – 50 cm

Blüte

Blüte unscheinbar
Blütezeit April – Mai

Frucht

Frucht kleine, kugelige Zapfen
Fruchtschmuck

Blatt

Blatt fein geschuppt, dicht anliegend, stumpf bis leicht abgerundet
Laub immergrün
Nadelfarbe gelb

Sonstige

Besonderheiten bizarres Ziergehölz, auffallend in sich gedrehte, skulpturale Triebe, dichtes, fein geschupptes Laub in goldgelb bis zitronengelb, immergrün
Boden durchlässig, humos, nährstoffreich, frisch bis feucht
Pflanzenbedarf 3 – 4 Pflanzen pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Gruppen, Hecke, Steingarten, Vorgarten, Japangarten, Grabbepflanzung, Kübel
Wurzelsystem Flachwurzler

Die Hinoki-Scheinzypresse ‚Gitte‘ präsentiert sich als kleines Strukturwunder mit skulptural in sich gedrehten Trieben und einem dichten, goldgelb bis zitronengelb leuchtenden Schuppenlaub. Sie gehört zur Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). ‚Gitte‘ geht auf die in Japan heimische Art Chamaecyparis obtusa zurück, die dort in Bergwäldern und an feuchten Hängen vorkommt. Der Zwergstrauch wächst langsam, kompakt und rundlich bis flachkugelig, mit einem dicht verzweigten Aufbau und zwergigen Habitus. In der Regel erreicht die Hinoki-Scheinzypresse etwa 30 bis 50 Zentimeter Höhe und 50 bis 100 Zentimeter Breite, bei einem Zuwachs von rund 10 bis 20 Zentimetern pro Jahr. Auffallend sind die in sich gedrehten Triebe, die dem Gehölz eine raffinierte, beinahe spiralförmige Struktur geben. Junge Zweige zeigen einen warm orangeroten Ton, später verfärbt sich die Rinde zu einem gedeckten Graubraun und unterstreicht den Zierwert von (bot.) Chamaecyparis obtusa ‚Gitte‘ in der Nahsicht. Das immergrüne Laub sitzt als fein geschuppte, dicht anliegende Fächer an den Zweigen. Die Schuppen sind stumpf bis leicht abgerundet und bilden weiche, polsterartige Flächen. Die Färbung reicht von leuchtend Goldgelb bis Zitronengelb, besonders an sonnigen Plätzen. In halbschattigen Lagen mischt sich mehr Grün ein. Die Blüte ist unscheinbar und zeigt sich im Frühjahr nur in kleinen, typischen Koniferenblüten. Gelegentlich folgen sehr kleine, kugelige Zapfen, die im dichten Laub aber kaum in Erscheinung treten. Die Hauptrollen spielen die Wuchsform und Laubfarbe. Am wohlsten fühlt sich die Hinoki-Scheinzypresse ‚Gitte‘ an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, an dem das Nadelkleid gut ausreifen kann. Gefragt sind durchlässige, humose, nährstoffreiche Gartenböden mit frischen bis leicht feuchten Verhältnissen. Staunässe wird schlecht vertragen. Die Frosthärte reicht bei eingewurzelten Pflanzen bis etwa minus 23 Grad Celsius. Dadurch ist der Zwergstrauch in weiten Teilen Mitteleuropas zuverlässig winterhart.

Die Hinoki-Scheinzypresse ‚Gitte‘ ist ein vielseitiger Charakterkopf für gestaltete Gartenbereiche. Als Solitär im Vorgarten, neben Wegen oder in Sichtnähe von Sitzplätzen lenkt sie den Blick auf sich und wirkt wie eine kleine, lebende Skulptur. In Gruppen lassen sich niedrige, ganzjährig strukturgebende Pflanzbänder gestalten, die Beete einfassen oder Gräber aufwerten. Steingarten, Heidegarten und Japangarten profitieren besonders von der fernöstlich anmutenden Ausstrahlung. Zwischen Steinen, Zwergkiefern und bodendeckenden Stauden setzt (bot.) Chamaecyparis obtusa ‚Gitte‘ warme Lichtpunkte und bringt Ordnung in die Komposition. In kleinen Gärten oder Innenhöfen eignet sich die Sorte hervorragend für größere Kübel und Tröge, wo sie als immergrüner Blickfang mit einem kontrollierbaren Wuchs überzeugt. Auch in niedrigen, lockeren Hecken kann die kompakte, dicht verzweigte Hinoki-Scheinzypresse als farbiger Taktgeber eingesetzt werden. Als Pflanzpartner passen vor allem Gehölze und Stauden, die mit kühlen oder dunkleren Blatt- und Blütentönen kontrastieren, etwa japanische Ahorne, Rhododendren, kleine Fächerahorne, silbriglaubige Gräser oder feinlaubige Stauden. In der Pflege gilt die Hinoki-Scheinzypresse ‚Gitte‘ als erfreulich unkompliziert. Nach der Pflanzung sorgen gleichmäßige Wassergaben in den ersten Jahren für ein sicheres Einwurzeln. Später reicht es, in längeren Trockenphasen zu gießen. Eine dünne Mulchschicht unterstützt die Bodenfeuchte. Im Frühjahr kann ein zurückhaltend dosierter Koniferendünger die Farbintensität und Vitalität fördern. Schnittmaßnahmen beschränken sich auf einen leichten Formschnitt, bei dem nur ins junge Grün gearbeitet wird, damit die dichte, rundliche Silhouette erhalten bleibt. In schneereichen Lagen ist es sinnvoll, den Zwergstrauch vor einem starken Schneedruck zu schützen, indem die Krone locker zusammengebunden wird.