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Mehlbeere Top-Angebot

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Artikelnummer: SK0036900-DE20260612-144801 Kategorie:
  • leuchtende Blüten und Früchte
  • schlank-aufrechter Wuchs
  • essbare Früchte
  • winterhart, robust, pflegeleicht
  • insektenfreundlich

Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchsbreite 500 – 1000 cm
Wuchsgeschwindigkeit 20 – 30 cm/Jahr
Wuchshöhe 1000 – 1500 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Mai – Juni

Frucht

Frucht runde, leuchtend rote Beerenfrüchte
Fruchtschmuck

Blatt

Blatt lanzettlich zugespitzt, länglich gefiedert, fein gezähnt, Blattoberseite glänzend, Blattunterseite filzig behaart
Laub laubabwerfend
Laubfarbe sattes Dunkelgrün

Sonstige

Besonderheiten attraktive Blüte, schöner Fruchtschmuck, bezaubernde Herbstfärbung
Boden frisch bis feucht, gut durchlässig, normal, humos, sauer bis kalkhaltig
Nahrung für Insekten
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Beete, Gruppengehölz, Pflanzgefäß, Früchte zur Verwertung für Marmeladen, Gelees, Säfte, Bienenweide, Vogelnährgehölz
Wurzelsystem Herzwurzler

Die Mehlbeere, botanisch Sorbus insignis, ist auch als Himalaja-Mehlbeere bekannt. Ihre ursprünglichen Herkunftsgebiete sind dem Namen nach also die hochgebirgigen Regionen Asiens. Der lateinische Namenszusatz beschreibt diese Mehlbeere als auffallend und herausragend, doch diese Eigenschaft kann man, allein aus optischen Gründen, vielen Arten an Mehlbeeren zuschreiben. Die Himalaja-Mehlbeere ist ein lockerkroniger, stark wüchsiger, schlank und aufrecht wachsender Baum oder Strauch, der Wuchshöhen von 15 Metern bei einer Wuchsgeschwindigkeit von bis zu 30 Zentimetern im Jahr erreichen kann. Mit seinen länglichen, gefiederten, sattgrünen Blättern mit oval lanzettlichen zugespitzten Einzelblättern, den weißlichen Scheindolden im Frühjahr und den leuchtend roten Beerenfrüchten im Herbst ist die Himalaja-Mehlbeere unserer heimischen Eberesche oder Vogelbeere, botanisch Sorbus aucuparia, nicht ganz unähnlich, während die Echte Mehlbeere, botanisch Sorbus aria, ganz anderes Laub hat. Mehlbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und zur Untertribus der Kernobstgewächse. Die Gattung hat weit über einhundert Arten, die überwiegend in den gemäßigten Breiten der nördlichen Halbkugel verbreitet sind. Besonders die asiatischen Arten, wie die Himalaja-Mehlbeere sowie die Kaschmir- und die Japan-Eberesche sind bekannt für ihre auffällige und prächtige Laubfärbung im Herbst.

Die Himalaja-Mehlbeere bildet ab Anfang Mai bis in den Juni hinein trugdoldenförmige Blütenstände mit kleinen, schalenförmigen, süß duftenden Einzelblüten in Weiß mit gelblichen Akzenten, die auf Bienen, Hummeln, Käfer, Schmetterlinge und weitere Nützlinge eine starke Anziehungskraft ausüben. Aus den zahlreichen Blüten entwickeln sich ab August kugelige, kleine, leuchtend rote Apfelfrüchte, die ebenfalls in Dolden stehen. Im Herbst, ehe die ursprünglich dunkelgrünen, an der Blattoberseite glänzenden und an der Blattunterseite filzig behaarten Blätter nach den ersten Frösten abfallen, entzündet Sorbus insignis ein wahres Feuerwerk in Parks und Gärten. Die Blätter färben sich dann in ein leuchtendes Orange, das zusammen mit den roten Beeren ein herrliches Farbspiel abgibt. Die roten, bedingt essbaren, roh leicht giftigen Beeren bleiben lange am Gehölz haften und sind an kalten Wintertagen eine wertvolle Nahrungsquelle für viele Vogelarten und kleine Säugetiere. Die sommergrüne Mehlbeere bevorzugt einen sonnigen Standort, kann aber auch in halbschattige Gartenbereiche gepflanzt werden.

Die Mehlbeere benötigt einen frischen bis feuchten, gut durchlässigen, normalen, humosen und nährstoffreichen, sauren bis kalkhaltigen Gartenboden. Sie ist gut hitzeverträglich, muss aber bei anhaltender Trockenheit regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Die Mehlbeere ist bis -20° C winterhart. Lediglich jungen Gehölzen sollte man bei großer Kälte einen leichten Winterschutz angedeihen lassen. Die beste Pflanzzeit für die Mehlbeere ist der späte Herbst. Schwere Böden, die zur Staunässe neigen, sollten zunächst mit Komposterde aufgebessert und mit einer Drainage versehen werden. Ein junger Hochstamm sollte in Windrichtung an einen oder mehrere Pflöcke angebunden werden. Die Baumscheibe wird am besten gemulcht oder mit Bodendeckern bepflanzt, um die Erde feucht zu halten. Ansonsten benötigt die pflegeleichte Mehlbeere kaum gärtnerische Zuwendung. Kompostgaben im Frühjahr oder ein Langzeitdünger fördern das Wachstum. Die Mehlbeeren waren in der Vergangenheit eine wichtige Nahrungsquelle für den Menschen. Aus ihnen wurde unter anderem ein Mehl gewonnen, was ihnen wohl ihren Namen eingetragen hat. Nach den ersten Frösten verlieren die Mehlbeeren ihre Giftigkeit, werden süß und können zu Gelees, Marmelade und Säften verarbeitet werden.