- winterhart
- kompakter Wuchs
- pflegeleicht, anpuchslos
- insektenfreundlich
- für Kübel geeignet
Wuchs
| Als Kübelpflanze geeignet |
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| Wuchs |
kompakt, horstig, aufrecht, minimal ausladend, dicht, breiter als hoch, schellwüchsig |
| Wuchsbreite |
15 – 25 cm |
| Wuchshöhe |
10 – 20 cm |
Blüte
| Blüte |
einfach |
| Blütenfarbe |
zartrosa bis rosaweiß |
| Blütenform |
schalenförmig |
| Blütengröße |
klein (< 5cm) |
| Blütezeit |
Juni – September |
Blatt
| Blatt |
breit-lanzettlich, elliptisch, zugespitzt, fein behaart |
| Laub |
laubabwerfend |
| Laubfarbe |
mittelgrün |
Sonstige
| Besonderheiten |
lange Blühdauer, perfekte Kübel- und Balkonkastenpflanze, pflegeleicht |
| Boden |
frisch bis feucht, gut durchlässig, normal bis humos, nährstoffreich |
| Nahrung für Insekten |
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| Pflanzenbedarf |
20 – 25 Pflanzen pro m² |
| Standort |
Sonne bis Halbschatten |
| Verwendung |
Einzelstellung, Gruppe, Beete, Rabatte, Gehölzunterpflanzung, Pflanzgefäße |
Der Grasstern ‚Sonja‘ verzaubert optisch mit einem zierlichen Aufbau, schmalen Laub und einer ungewöhnlich ausdauernden Blüte. Darüber hinaus ist er bedingt winterhart, besitzt einen geringen Pflegeanspruch und überzeugt mit einer guten Robustheit. Diese niedrig bleibende Staude entwickelt eine horstig und aufrechte Grundform mit mehreren dünnen Blättern, die sich aus einer kompakten Mitte entfalten. In der Breite erreicht sie etwa 25 Zentimeter, in der Höhe bis 20 cm. Die breit-lanzettlichen, elliptischen Blätter stehen locker sowie leicht abgewinkelt und bilden eine feine, fast grasartige Silhouette. Trotz der zurückhaltenden Dimensionen wirkt der Aufbau ausdrucksstark und edel. Je nach Wetterlage präsentieren sich ab Anfang Juni, und manchmal schon Ende Mai, die schalenförmigen Blüten über das Laub hinaus. Bis September wirken ihre Rosatöne betörend, laden zum Träumen ein und beleben die Umgebung. Die Blütenblätter sind strahlenförmig liniert und ähneln kleinen Sternen. Die einzelnen Blüten sitzen an zarten, aber recht formstabilen Stängeln. Eine sanfte, kaum spürbare Duftnote geht von ihnen aus, die besonders geruchsempfindliche Personen nicht als störend empfinden. Beliebt ist (bot.) x Rhodoxis ‚Sonja‘ auch unter verschiedenen Insekten, die sich gern an dem Blütennektar bedienen. Die deutsche Sorten-Bezeichnung steht für eine anspruchslose, robuste Staude, die sich aufgrund ihrer kompakten Erscheinung hervorragend für Vorderbeete und generell kleine Pflanzbereiche prädestiniert ist. In Kombination mit anderen niedrig wachsenden Stauden wie Hauswurz oder Sedum entstehen vielfältige, strukturierte Gestaltungen. Auch für Dachgärten und urbane Grünflächen ist diese Sorte eine gute Wahl, da sie zu den Flachwurzlern gehört sowie anspruchslos und widerstandsfähig gegenüber städtischen „Schwierigkeiten“ ist. Doch aufgrund ihrer bedingten Winterhärte bis – 5 °C empfiehlt es sich, den Grasstern ‚Sonja‘ in ein Pflanzgefäß, wie Kübel, Topf oder Balkonkasten zu setzen, um ein Auspflanzen aus dem Gartenboden zu umgehen. Wer diese Mühe nicht scheut, den belohnt diese traumhaft schöne Sternenprinzessin im Gartenboden mit einem unvergleichbaren Charme, der vor allem in der Gruppenpflanzung ein zauberhaftes Blütenerlebnis verspricht.
Einen langfristig gesunden, kräftigen und blütenreichen Wuchs begünstigt ein sonniger bis halbschattiger Pflanzplatz, an dem auf den Grasstern ‚Sonja‘ einige Stunden pro Tag direktes Sonnenlicht einfällt. Zusätzlich benötigt er einen normal bis humösen sowie nährstoffreichen Boden, um eine ideale Versorgung über die Wurzeln zu ermöglichen. Weil diese Sorte frische bis feuchte Verhältnisse wünscht, hat der Boden eine zuverlässige Wasserdurchlässigkeit aufzuweisen. Diese verhindert die Bildung von stauender Nässe, die Wurzelschäden provoziert und zum Absterben der Staude führen kann. Schwere, lehmige Gartenerde ist zur Verbesserung der Durchlässigkeit mit Sand aufzulockern. Da (bot.) x Rhodoxis ‚Sonja‘ in Pflanzgefäßen nur begrenzt Substrat zur Verfügung steht und damit eine großflächige Verteilung von Feuchtigkeit eingeschränkt ist, empfehlen Experten eine Drainage zuzüglich zu einem Bodenabflussloch. Hierzu reicht es, wenn eine 5 cm dicke Schicht beispielsweise aus Kies, Quarzsand oder Blähton ins Gefäß kommt, die unterhalb der Wurzelspitzen liegt. Zudem ist auf ein wohldosiertes Gießen zu achten, um keine Überwässerung herbeizuführen. Für gewöhnlich sind regelmäßige Wassergaben lediglich während der Sommermonate und insbesondere während längerer Trockenzeiten erforderlich. Den Rest erledigt in Deutschland erfahrungsgemäß der natürliche Regen. Bei der Nährstoffauffüllung kann das Wetter allerdings nicht behilflich sein, sodass ein Düngen einmal jährlich im März mit einem Langzeitprodukt ansteht. Nach der Blütenwelke schneidet man abgestorbene und/oder beschädigte Pflanzenteile ab. Im zeitigen Frühjahr folgt ein bodennaher Rückschnitt, damit die sommergrüne Staudensorte kraftvoll neu austreiben kann. Das setzt allerdings voraus, dass sie an einem geeigneten Ort überwintert, der trocken und windgeschützt ist. Zusätzlich ist die Erdoberfläche über dem Wurzelbereich mit einem isolierenden Material abzudecken. Das kann beispielsweise ein Vlies, Mulch oder Stroh sein. Sinken die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt, ist für den Grasstern ‚Sonja‘ ein Umzug in ein frostfreies, helles Winterquartier ratsam.