Angebot!

Korsische Minze Preiswert

Ursprünglicher Preis war: 7,10 €Aktueller Preis ist: 3,55 €.

Sichere Zahlung Karte, PayPal und geschützter Checkout
Versandkostenfrei ab 59,00 € Versandkostenfrei in ganz Deutschland
Artikelnummer: SK0037544-DE20260612-144801 Kategorie:
  • attraktive Blüten
  • sehr insektenfreundlich
  • bodennaher Wuchs
  • aromatisch duftend
  • trockenheitsverträglich

Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs kompakt, sehr niedrig, eng verzweigt, aufrecht, kriechend, dicht, teppichartig, polsterbildend, bodendeckend, ausdauernd, krautig
Wuchsbreite 20 – 30 cm
Wuchshöhe 2 – 10 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe hellviolett
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Juni – August

Blatt

Blatt rundlich bis eiförmig, teils zugespitzt, ganzrandig oder leicht gebuchtet, derb/fleischig
Laub wintergrün
Laubfarbe mittelgrün, glänzend

Sonstige

Besonderheiten Heil- und Kräuterpflanze, Bodendecker, insektenfreundlich, hervorragendes Minz-Aroma, gut trittfest, bedingt winterhart
Boden gleichmäßig feucht, durchlässig, humos, mittelmäßig nährstoffreich
Bodendeckend
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 8 – 10 Pflanzen pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Kräutergarten, Mauer- und Steinfugen, Stein, Duft- und Kräutergärten, Kübel, Pflanztopf, Ampel

Die Korsische Minze zählt zu den altbewährten Heil- und Kräuterpflanzen, die mit erstaunlicher Boden­nähe, zarten Sommerblüte und robustem Glanzlaub selbst kleinste Gartenwinkel in feine Duftinseln verwandelt. Ihr Wuchs beginnt in einer flachen, eng verzweigten Basis, aus der zahllose zarte Triebe austreten und sich bodennah bis zu 30 cm ausbreiten. Diese niedrige, bis 10 cm hohe Fläche legt sich dabei teppichartig aus. Durch die Kombination aus kriechenden und leicht aufgerichteten Ansätzen entsteht ein dichtes Polster, die sowohl zäh als auch flexibel ist und sogar moderaten Trittverkehr aushält. Das Blattwerk formt sich aus winzigen, rundlichen bis eiförmigen Blätter, teils mit einer leicht zugespitzten Spitze, teils völlig rund gehalten. Die Oberfläche wirkt derb, beinahe fleischig, und zeigt ein glänzendes Mittelgrün, das das Licht aufnimmt und der Fläche eine besonders frische Optik gibt. Das Aroma dieser Blätter ist allgegenwärtig, tritt aber besonders hervor, sobald man über die Fläche streicht oder einzelne Triebe berührt: ein starker, pfefferminzartiger Duft, frisch und angenehm intensiv. Dieser charakteristische Duft setzt schon vor der Erntezeit ein, die sich von Juni bis Oktober erstreckt und besonders kurz vor der Blüte die aromatisch intensivsten Blätter hervorbringt. Obwohl (bot.) Mentha requienii als laubabwerfend gilt, verbleiben in milderen Gegenden viele Blättchen über den Winter hinweg und setzen damit auch in der kühleren Jahreszeit Farbe in die winterliche Landschaft. Von Juni bis August, je nach Witterung manchmal auch bis September, treten kleine, schalenförmige Einzelblüten hervor, die dicht über dem Laub sitzen. Das helle Violett dieser zarten Blütenpunkte verleiht der grünen Fläche ein feines Muster, das eine Art sinnliche Sanftheit ausstrahlt. Trotz ihrer geringen Größe bieten die Blüten Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle, was die Korsische Minze zu einem wichtigen Vertreter in naturnah gestalteten Gärten macht.

Eine weitere Stärke demonstriert die Korsische Minze mit ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeit. Sie passt sich unterschiedlichsten Situationen an und bleibt dennoch in Erscheinung und Nutzen ein kleiner Star. Als Bodendecker in Rabatten oder Beeten bildet sie einen niedrigen Abschluss, verdeckt stilvoll unspektakuläre Erdoberflächen und trägt zur Pflegeleichtigkeit von Gärten bei, da sie Unkrautwuchs eindämmt. In Einzelstellung entsteht ein dufterfüllter, kleiner Teppich, und in Gruppen wächst sie zu weichen, harmonischen Flächen zusammen, die ganze Arenale in ein Blütenmeer verwandeln. Besonders in Kräutergärten, Mauer- und Steinfugen, Stein- oder Duftgärten entfaltet sie ihre Wirkung, da häufige Berührungen oder Nähe zum Weg die Duftfreisetzung verstärken. In Kübeln, Pflanztöpfen oder Ampeln entwickelt sie einen hängenden, grünen Überwurf, wodurch die Korsische Minze Terrassen und Balkone ein wunderbares Ambiente verleiht. Da sie nur sehr flach bleibt und einigermaßen trittfest ist, fungiert sie auch als duftende Rasenkante oder Begleiter entlang von Plattenwegen. Als Heil- und Kräuterpflanze lassen sich ihre zu Tee zubereiten, der beispielsweise gegen Erkältungssymtome Einsatz findet. Auch zur Pastenherstellung zur Kühlung von Hämatomen lassen sich die Blätter verarbeiten, erreichen aber eine weniger kühlende kühle Mentholwirkung als die klassischer Pfefferminze.

Für ihren Standort eignet sich ein Bereich, der die Korsische Minze mit Sonne verwöhnt oder ihr mindestens Halbschatten bietet. In voller Mittagssonne kann sie austrocknen, weshalb Plätze mit Sonnenlicht in den Morgen- oder Nachmittagsstunden ideal sind. Gleichmäßige Feuchtigkeit spielt eine große Rolle: humose, lockere und gut durchlüftete Böden gewährleisten eine konstante Versorgung, ohne Wasser zu stauen. Ein Boden mit mittlerer Nährstofffülle reicht ihr vollkommen, da ein Übermaß die Polsterung auslichten kann. Bei Gefäßen sollte eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton integriert sein, damit die feinen Wurzeln nicht durchnässen. Da (bot.) Mentha requienii nur kurze Trockenphasen toleriert, empfiehlt sich in warmen Perioden ein regelmäßiges Gießen, sobald die oberste Schicht leicht angetrocknet ist. Ein Rückschnitt im Frühjahr sorgt dafür, dass sich neue, gleichmäßig verzweigte Polster entwickeln. Da die Triebe naturgemäß flach wachsen, genügt ein behutsames Kürzen, um neue Kraft von der Basis aus anzuregen. Während der Wachstumszeit sollte die Korsische Minze alle vier bis sechs Wochen einen organischen Dünger erhalten, wenn sie in Gefäßen steht; im Beet ist die natürliche Bodennahrung oft ausreichend. In kälteren Regionen bedarf es eines Winterschutzes aus lockerem Mulch, da die Pflanze Kälte bis circa -15 °C toleriert, aber in strengen Wintern Erfrierungserscheinungen davontragen kann. Wer sie in Töpfen kultiviert, sollte sie generell bei Minustemperaturen geschützt unterzustellen, damit auch sie unbeschadet in der nächsten Saison wieder kraftvoll durchstartet.