Kleinblütiger Fingerhut Jetzt Bestellen
Ursprünglicher Preis war: 7,10 €3,55 €Aktueller Preis ist: 3,55 €.
- kompakter Wuchs
- trockenheitstolerant
- pflegeleicht
- insektenfreundlich
- winterhart und robust
Wuchs
| Als Kübelpflanze geeignet | |
| Wuchs | kompakt, horstig, aufrecht, locker, rosettenartig |
| Wuchsbreite | 30 – 45 cm |
| Wuchshöhe | 50 – 90 cm |
Blüte
| Blüte | einfach |
| Blütenfarbe | orange- und rotbraun bis schokoladenbraun |
| Blütenform | glockenförmig |
| Blütengröße | klein (< 5cm) |
| Blütezeit | Juni – August |
Blatt
| Blatt | lanzettlich, ganzrandig oder leichtgezähnt, ledrig, Oberseite kahl, Unterseite kurz behaart |
| Laub | wintergrün |
| Laubfarbe | dunkelgrün |
Sonstige
| Besonderheiten | insektenfreundlich, langlebige Blütenpracht, trockenheitstolerant, winterhart |
| Boden | trocken bis frisch, durchlässig, humos, nährstoffreich, mäßig sauer bis neutral |
| Nahrung für Insekten | |
| Pflanzenbedarf | 4 – 5 Pflanzen pro m² |
| Standort | Sonne bis Halbschatten |
| Verwendung | Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Gehölzrand, Kübel |
Der Kleinblütige Fingerhut zeigt einen ausdauernden Charakter und eine eindrucksvolle Präsenz, die sich aus Formkraft, Robustheit und farblicher Tiefe zusammensetzt. Gleich auf den ersten Blick fällt sein kompaktes Grundgerüst auf, das aus einer fest geschlossenen, horstigen Basis hervorgeht und aufrecht nach oben strebt – bis zu 60 cm, seltener bis zu 90 cm. Die Staude bleibt trotz ihrer Höhe stets geordnet, da sich die Rosette aus dicht anliegenden Blättern zusammensetzt, die dem Erscheinungsbild eine stabile Grundlage geben. Je nach Alter und Standort erreicht das Laub eine Wuchsbreite bis rund 45 cm. Der Blattapparat bleibt eines der markantesten Merkmale dieser Fingerhut-Art. Die unteren Blätter erreichen beachtliche Längen von bis zu 25 cm und verjüngen sich von etwas breiterer zur lanzettlichen Form. Dadurch entsteht eine dynamische, leicht gestreckte Optik, die den gesamten Wuchs noch aufrechter erscheinen lässt. Die Oberfläche bleibt glatt und lederartig, was der Pflanze an heißen Tagen Robustheit schenkt. Die Unterseiten sind an den Rändern mit einer feinen Behaarung überzogen. Diese zarte Textur sorgt dafür, dass die Blätter bei Wind leicht schimmern und im Gegenlicht einen fast samtigen Eindruck hinterlassen. Die Farbgebung ist durchweg dunkelgrün, was hervorragend mit der zauberhaften Blütenfarbe harmonisiert. Die Blüten machen (bot.) Digitalis parviflora zu einem spannenden Sommeraspekt. Wenn im Juni die ersten Blütenstände erscheinen, entsteht entlang der Stängel ein langer, dicht bestückter und ährenartiger Blütenstand mit unzähligen röhrenförmigen Einzelblüten. Ihre Größe fällt erstaunlich üppig aus, was die filigrane Laubwirkung der Staude zusätzlich verstärkt. Die Farbpalette reicht von warmem Orange- und Rotbraun bis zu Schokoladenbraun, begleitet von einer leichten, angenehmen Duftnote, die sich dezent verbreitet. Durch die Röhrenform bieten die Blüten reichlich Anreiz für Insekten, insbesondere für Bestäuber. Ein Kleinblütiger Fingerhut blüht bis weit in den August hinein und bleibt durchgängig reichhaltig, da sich die Blüten von unten nach oben öffnen.
Ein Kleinblütiger Fingerhut punktet durch eine gute Anpassungsfähigkeit an verschiedene Pflanzsituationen. Er entwickelt sich überall dort seine besondere Ausstrahlung, wo Lichtverhältnisse, Bodenbeschaffenheit und ein Minimum an Pflege seine Bedingungen erfüllt. So ist er beispielsweise entlang eines Gehölzrandes ebenso pflanzbar wie inmitten von Rabatten und Beeten. Durch seine gute Wärme- und Trockenheitsverträglichkeit kommt diese Staude sogar in Steingärten gut zurecht. In Gruppen entsteht ein rhythmischer Verlauf, der durch die unterschiedlichen Höhen der Blütentriebe lebendig wirkt. Auch als Kübelpflanze zeigt sich diese Art von ihrer besten Seite, wodurch ein Kleinblütiger Fingerhut auch in Terrassen- und Balkonarrangements eine stilvolle Erscheinung erzeugt. Helle Beetpartner setzen die braunen Töne besonders gut in Szene, während strukturstarke Gräser eine sanfte Bewegung ins Gesamtbild bringen.
Der passende Standort bietet einen sonnigen bis halbschattigen Pflanzplatz, an dem ein Kleinblütiger Fingerhut seine kräftigen Blütenfarbtiefen am optimalsten entfalten kann. Gleichzeitig reagiert er positiv auf Luftbewegung, da dies das Laub trocken hält und die Düfte der Blüten besser in der Umgebung verteilt. Die Bodenverhältnisse beeinflussen den Wuchs maßgeblich. Ein durchlässiger, humoser Boden mit guter Nährstoffverfügbarkeit sorgt dafür, dass die Staude ausreichend Kraft in die Bildung ihrer langen Blütentrauben investiert. Mäßig saure bis neutrale pH-Werte unterstützen die Nährstoffaufnahme, während ein zu kalkhaltiges Milieu die Vitalität mindern kann. Bereiche, die von Natur aus eher zur Trockenheit tendieren, lassen sich problemlos nutzen, solange die Erde locker genug bleibt, um die tiefreichende Pfahlwurzel ungehindert wachsen zu lassen. Während der Blütephase steigert eine frischere Bodenfeuchte die Intensität des Erscheinungsbildes, da (bot.) Digitalis parviflora dann die gesamte Energie in die Ausbildung der Einzelröhren steckt. Für eine gleichmäßige und gesunde Entwicklung empfiehlt sich eine leichte Düngergabe im Frühjahr, die den Start in die Wachstumssaison fördert. Nach Abschluss der Blüte hilft ein bodennaher Rückschnitt dabei, die Pflanze in Form zu halten und gleichzeitig Raum für neue Blattansätze zu schaffen. Durch ihre Frosthärte bis -20 °C bleibt sie auch in raueren Regionen ein zuverlässiger Bestandteil dauerhafter Pflanzungen. In Kübeln bietet eine dünne Mulchschicht Schutz vor starken Temperaturschwankungen, außerdem verringert sie die Verdunstung. Da dieser Kleinblütige Fingerhut zu den wintergrünen Exemplaren zählt, behält das Blattwerk auch in den kalten Monaten seinen dekorativen Wert und bildet einen schönen Übergang zu den ersten Frühlingspflanzungen des Folgejahres.






