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Highlight Cambridge-Bastard-Storchschnabel ‘Berggarten‘

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Artikelnummer: SK0038123-DE20260612-144801 Kategorie:
  • winterhart
  • sehr attraktive Blütenstände
  • pflegeleicht, robust
  • auch für Kübel geeignet
  • immergrün

Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs kompakt, dicht, aufrecht, kissenartig, bodendeckend, rhizombildend
Wuchsbreite 20 – 30 cm
Wuchshöhe 20 – 35 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe purpurrosa
Blütenform schalenförmig
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Mai – Juli

Frucht

Fruchtschmuck nein

Blatt

Blatt handförmig gelappt, rundlich, gezähnt
Herbstfarbe rot
Herbstfärbung
Laub laubabwerfend
Laubfarbe mittelgrün

Sonstige

Besonderheiten Sommerblüher, insektenfreundlich, sehr robust, bodendeckend
Boden trocken bis frisch, durchlässig, normal, nährstoffarm, sandig-lehmig, gern leicht sauer
Bodendeckend
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 11 – 15 Pflanzen pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Gehölzrand, Grabbepflanzung, Steingärten, Bodendecker, Rosengarten, Kübel

Der Cambridge-Bastard-Storchschnabel ‚Berggarten‘ verzaubert als dezente Gartenpoesie in Pflanzenform die Sinne mit einem überschaubaren Wuchs, einer traumhaften Sommerblüte, einem lebendigen Laub mit Herbstfärbung und anhaltender Wirkung ihres idylischen Charmes. Zusätzlich stellt diese Staudensorte kaum Ansprüche und erfordert nur wenig pflegerische Maßnahmen. Ihr kompakter Wuchs von bis zu 35 cm x 30 cm erlaubt ihr nahezu an jedem noch so kleinen Ort das Anpflanzen. Hinzu kommt ihre kissenartige Ausbreitung mit bodendeckender Eigenschaft. Der Wuchs findet durch unterirdische Rhizome Stabilität, die eine dauerhafte und flächendeckende Entwicklung begünstigen. Dies macht (bot.) Geranium x cantabrigiense ‚Berggarten‘ zu einem wertvollen Bodendecker, der offen Gartenflächen schließt und das Entstehen von Unkraut unterdrückt. Mittels einer Gruppenpflanzung sind auf diese Weise große Flächen unkrautfrei zu halten, wenngleich diese Sorte auch in Einzelstellung bereits Arbeitserleichterung im Garten durch wegfallendes Unkrautziehen verspricht. Besonders hervorzuheben ist das reizvolle Blattkleid, das bis über die Wintersaison präsent bleibt. Die rundlichen, handförmig gelappten Blätter mit gezähntem Rand zeigen sich in einem frischen Mittelgrün, das sich in den Herbstmonaten in ein leuchtendes Rot verwandelt. Dieser Farbwechsel verleiht dem Garten eine dynamische Ästhetik und bereichert den Garten mit einer wunderbaren Herbststimmung. Ein leichter, angenehmer Duft geht von den Blättern aus, der sich vor allem in den frühen Morgenstunden bei feuchter Luft präsentiert. Zwischen diesem satten Laubwerk erscheinen ab Mai die zarten, schalenförmigen Blüten in purpurrosa, die auch lachsfarbenen Nuancen annehmen können. Trotz ihrer geringen Größe sind sie in der Vielzahl ein prägendes Schauspiel, die zusätzlich zur Farbe ebenso durch ihre einfache Blütenform mit fünf leicht überlappenden Kronblättern und der daraus entstehenden Leichtigkeit die Blicke auf sich zieht. Als wahre Insektenmagneten fungieren die sanft duftenden Blüten für zahlreiche Bienen, Hummeln und Schwebfliegen. Auch an weniger sonnigen Tagen leistet der Cambridge-Bastard-Storchschnabel ‚Berggarten‘ damit einen aktiven Beitrag zur ökologischen Vielfalt im Garten. In der Verwendung zeigt sich die Sorte ausgesprochen vielseitig. Ob auf großen oder kleineren Flächen, sie verschönert Rabatte und Beete auf stilvolle Weise, schafft weiche Übergänge an Gehölzrändern, fügt sich harmonisch in Steingärten ein und eignet sich gleichermaßen zur Grabbepflanzung wie für den Rosengarten. Auch in Töpfen und Kübeln auf Balkon und Terrasse fällt sie durch ihr fantastisch erfrischendes Flair auf, da sie in beengten Gefäßen gleichermaßen ihre Form sowie Blütenfülle behält wie bei der Gartenpflanzen.

Der Cambridge-Bastard-Storchschnabel ‚Berggarten‘ ist bestens an einem Standort aufgehoben, der von Sonne bis Halbschatten reicht. Besonders in vollsonnigen Lagen entfaltet sich die Blüte sehr reichhaltig, wohingegen eine leichte Beschattung während der heißen Mittagsstunden im Sommer zu einer längeren Blühdauer beitragen kann. Die Bodenansprüche dieser bodendeckenden Staudensorte beschränken sich auf lockere, gut durchlässige Erde, die im Optimalfall sandig-lehmig ist und über nur wenige Nährstoffe verfügt. Ein gutes Gedeihen versprechen leicht saure Böden, gleichwohl sie auch neutrale Bedingungen toleriert, sofern keine Verdichtung oder Staunässe entsteht. Die Rhizome reagieren empfindlich auf zu viel Nässe, weshalb eine gute Drainage grundlegend ist. Dank ihrer genügsamen Natur benötigt (bot.) Geranium x cantabrigiense ‚Berggarten‘ keinen intensiven Pflegeaufwand. Längere Trockenphasen übersteht der blühende Bodendecker problemlos, wenn der Boden nicht völlig austrocknet. In der Regel genügt gelegentliches Gießen während anhaltender Hitze. Mulch hilft, die Feuchtigkeit im Boden länger zu bewahren. Die Gartenschere findet kaum Einsatz, höchstens nach der Blütezeit, um den dichten Wuchs anzuregen. Bei Bedarf sind welke Blütenstände und abgestorbene Blätter abzuschneiden, wenn ein gepflegtes Gesamtbild erwünscht ist. Da der Cambridge-Bastard-Storchschnabel ‚Berggarten‘ kargere Bodenverhältnissen vorzieht, gibt er sich mit einer gering dosierten jährlichen Düngung im Frühjahr zufrieden, die bei gesunden Exemplaren durchaus auch nur alle zwei Jahre erfolgen darf. Seine ausgeprägte Frosthärte bis zu -28 °C macht zusätzliche Schutzmaßnahmen in Beeten und Rabatten überflüssig. Lediglich bei Kübelkulturen in frostigen Regionen ist eine Isolierung des Pflanzgefäßes sowie der Erdoberfläche sinnvoll, da hier die Kälte durch das geringere Substratvolumen intensiver auf die Wurzeln wirkt.