Wuchs
| Wuchs |
gut verzweigter Großstrauch oder Baum |
| Wuchsbreite |
400 – 800 cm |
| Wuchsgeschwindigkeit |
20 – 40 cm/Jahr |
| Wuchshöhe |
500 – 800 cm |
Blüte
| Blüte |
einfach |
| Blütenfarbe |
grüngelb |
| Blütenform |
traubenförmig |
| Blütengröße |
klein (< 5cm) |
| Blütezeit |
Anfang Mai – Ende Mai |
| Duftstärke |
|
Frucht
| Frucht |
geflügelte Nüsschen |
Blatt
| Blatt |
spitz-oval, eiförmig |
| Herbstfärbung |
|
| Laub |
laubabwerfend |
| Laubfarbe |
mittelgrün |
Sonstige
| Besonderheiten |
seltene, ungewöhnliche Baumart |
| Boden |
frisch, feucht, durchlässig, humos |
| Standort |
Sonne bis Halbschatten |
| Verwendung |
Einzelstellung, Gruppen, Hecken |
| Wurzelsystem |
Herzwurzler |
Der Hain-Buchenahorn ist für Gartenfreunde ein interessanter Baum. Er prägt als einzeln stehender Baum das grüne Gesicht eines Gartens oder ist als Großstrauch die Leitpflanze in einem Bereich mit Ziersträuchern. Als locker gepflanzte Gruppe geben Sträucher und Bäume von Acer carpinifolium einer Rasenfläche Charakter. Zweige und Blätter bieten Blickschutz und eignen sich hervorragend als optische Grenze vor Terrassen. Der Hain-Buchenahorn entfaltet sich in unterschiedlichen Formen und wächst leicht als lockere Hecke, die durch ihre frischen, gelben und grünen Frühlingsfarben anregend wirkt. Eine Schnitthecke teilt große Parks harmonisch in Gartenzimmer auf. Sie bietet im Herbst mit ihrem gelben oder rötlich-braunen Laub einen anregenden Anblick. Als halbhohe Schutzhecke hält sie Wind von zarten Pflanzen oder einem Sitzplatz ab und in ihrem wandernden Schatten gedeihen Halbschattenpflanzen. Sträucher des Acer carpinifolium bilden als strenge Hecke einen herrlichen Rahmen um einen klassischen Gemüsegarten. Gartenfreunde sind begeistert von der schönen Pflanze. Sie bietet Vögeln Unterschlupf und Nistplätze. Der Hain-Buchenahorn hat seine Heimat in Japan. In Mitteleuropa ist er weniger stark verbreitet. Als Baum erreicht er eine Höhe zwischen fünf und acht Meter und entwickelt eine nahezu ebenso große Krone. Die Strauchform bleibt kleiner.
Seine bis zu zwölf Zentimeter langen Blätter sind eiförmig und zugespitzt, am Stielansatz sind sie manches Mal herzförmig und sie haben einen gesägten Blattrand. Das Blatt ist gerippt und mit einer betonten Mittelrippe versehen, von der bis zu 25 Paar Seitennerven abzweigen. Für Ahornbäume ist diese geprägte Blattform untypisch und charakteristisch für Acer carpinifolium. Mit den Blättern erscheinen gleichzeitig die Blüten. Die einzelnen Blüten sind klein und in traubigen Blütenständen gebündelt. An manchem Baum bündeln sich Blütenstände mit bis zu 15 Blüten. Pflanzenfreunde erkennen, dass es männliche und weibliche Bäume sind. Die Samen sind kleine Nüsschen mit zwei Flügeln, die der Wind weit verstreut. Der Hain-Buchenahorn ist nicht anspruchsvoll. Er besitzt einen breiten, durch eine Herzwurzel ergänzten Wurzelstock. Dadurch reicht er in tieferen Bodenschichten an Wasser und Nährstoffe. Die obere Bodenschicht darf sandig sein und Humus enthalten, muss Feuchtigkeit speichern und soll nicht nass sein. Als Standort akzeptiert die Pflanze Sonne und Halbschatten. Sie verträgt trockene Plätze, wächst nahe an Gewässern und in gebirgigen Lagen und gedeiht in Grünzonen einer Stadt. Als Strauch strukturiert sie gemischt bepflanzte Bereiche, verwandelt einen Hang in einen Park und festigt das Erdreich. Der Hain-Buchenahorn ist bis -28°C winterhart. Die Pflanze verträgt einen regelmäßigen Rückschnitt und entwickelt zur Freude des Gärtners von selber eine beachtenswerte Form. Das schöne Gehölz benötigt keinen Winterschutz. Junge Bäume entwickeln sich gut durch regelmäßig aufgebrachten Mulch und Kompost. Pflanzenliebhaber erfreuen sich viele Jahre an einer prächtigen Acer carpinifolium.