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Beinwell ‘Goldsmith‘ Direktkauf

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Artikelnummer: SK0037597-DE20260612-144801 Kategorie:
  • gut winterhart
  • bodendeckender Wuchs
  • pflegeleicht, robust
  • insektenfreundlich
  • sehr attraktive Blüten

Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs niedrig, bildet Ausläufer, horstig, teppichbildend
Wuchsbreite 40 – 60 cm
Wuchshöhe 15 – 30 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe außen creme bis blassgelb, innen hellblau
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit April – Juni

Frucht

Frucht kleine trockene Klausenfrüchte, dunkelbraun bis schwarz
Fruchtschmuck nein

Blatt

Blatt breit eiförmig bis länglich-herzförmig
Laub laubabwerfend
Laubfarbe mittelgrün mit creme-gelben bis goldgelben Panaschierungen

Sonstige

Besonderheiten dekorativer Bodendecker, wunderschöne Blüten, panaschiertes Laub
Boden frisch bis mäßig feucht, gut durchlässig, humos und nährstoffreich
Bodendeckend
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 6 bis 9 Pflanzen pro m²
Standort Halbschatten bis Schatten
Verwendung Bodendecker in Schattenbeeten, Flächenbegrünung, Randbepflanzung von Wald- oder Naturgärten, zur Unterpflanzung von Gehölzen, Fugenfüller, Bienenweide

Der Beinwell ‚Goldsmith‘ ist eine ausdauernde und dekorative Staude, die dicht wachsende Bestände mit einem teppichartigen Charakter bildet. Seine Blätter sind ei- bis herzförmig und fallen durch eine elegante Panaschierung auf. Während die Blattmitte überwiegend mittel- bis frischgrün ist, sind die Ränder unregelmäßig creme-gelb bis goldgelb gefärbt. Durch die feine Behaarung fühlen sich die Blätter sehr weich an. Die Blüten sind röhren- oder glockenförmig und etwa 1,5 bis 2,5 Zentimeter lang. Sie stehen in lockeren und leicht überhängenden Blütenständen. Wie die Blätter begeistern sie mit einer außergewöhnlichen Färbung, denn sie zeigen außen creme-gelbe bis blassgelbe Farbtöne und präsentieren sich im Inneren der Blütenröhre in zarten, hellblauen Nuancen. Dadurch heben sie sich anmutig von dem kräftigen Laub ab. Zudem werden sie gerne von frühen Bestäubern wie Wildbienen und Hummeln angeflogen. Nach der Blüte erscheinen kleine und unscheinbare Klausenfrüchte, die nach der Reife in vier Teilfrüchte zerfallen. Sie sind dunkelbraun bis schwarz gefärbt, glatt und jeweils nur wenige Millimeter groß. Mit circa 30 Zentimetern bleibt (bot.) Symphytum grandiflorum ‚Goldsmith‘ niedrig, gewinnt aber mit der Zeit deutlich an Breite. So bildet die Staude geschlossene und flächige Bestände. Der Beinwell ‚Goldsmith‘ eignet sich besonders gut für naturnahe Pflanzungen und Gehölzränder. Ebenso schmückt er Wegränder und Waldgärten. Häufig sieht man ihn auch in Parkanlagen.

Der Beinwell ‚Goldsmith‘ liebt halbschattige bis schattige Standorte mit gleichmäßig frischen, humosen und nährstoffreichen Böden. Auch wenn sich der pH-Wert idealerweise in einem neutralen bis schwach sauren Bereich bewegen sollte, werden leicht kalkhaltige Substrate meist toleriert. Wichtig ist, dass der Boden locker und gut durchlässig ist, damit sich keine Staunässe bildet. Eine gleichmäßige Bodenfeuchte unterstützt vor allem in warmen und trockenen Phasen das gesunde Wachstum. Nach Möglichkeit sollte der Boden niemals komplett austrocknen. Um die Vitalität, die Blütenbildung und das dichte Laubwachstum zu fördern, kann eine Versorgung mit organischen Nährstoffen im Frühjahr sinnvoll sein. Dafür eignet sich Kompost oder gut verrotteter Humus am besten. Da Symphytum grandiflorum ‚Goldsmith‘ nur moderate Nährstoffmengen benötigt, sollte man eine Überdüngung vermeiden. Zudem sind weitere Düngergaben im Laufe des Jahres nicht erforderlich. Schnittmaßnahmen fallen bei dieser üppigen Staude kaum an. Um ein gepflegtes Erscheinungsbild zu erhalten und eine Selbstaussaat zu verhindern, kann man aber verblühte Blütenstände rechtzeitig entfernen. Das Laub bleibt über die gesamte Saison dekorativ und wird in der Regel nicht zurückgeschnitten. So bildet der Beinwell ‚Goldsmith‘ am zuverlässigsten und schnellsten Teppiche. Das bodennahe Entfernen der alten Blätter erfolgt erst vor dem Neuaustrieb im späten Winter oder zeitigen Frühjahr. Dadurch schafft man Platz für neues Wachstum. In Mitteleuropa ist die Staude gut winterhart. Sie verträgt auch stärkere Fröste meist ohne einen zusätzlichen Schutz. Während sie in milderen Regionen oft sogar wintergrün bleibt, zieht sie das Laub in raueren Lagen ein, wobei sie im Frühling aber wieder verlässlich austreibt. Die Vermehrung gelingt durch die Teilung älterer Bestände im Frühjahr oder Herbst am besten. Dabei sollte jedes Teilstück über ausreichende Wurzeln und mindestens einen vitalen Austrieb verfügen, denn so kann es am besten anwachsen. Wichtig ist zudem, die geteilten Pflanzen gut anzugießen und in der Folgezeit feucht zu halten.