- sehr winterhart
- immergrün
- Blattschmuckstaude
- für schattige Bereiche geeignet
- pflegeleicht, robust
Wuchs
| Als Kübelpflanze geeignet |
|
| Wuchs |
kompakt, niedrig, gut verzweigt, horstig, buschig, aufrecht, halbkugelig, kissenartig, dicht, bodendeckend |
| Wuchsbreite |
20 – 30 cm |
| Wuchshöhe |
20 – 40 cm |
Blüte
| Blüte |
einfach |
| Blütenfarbe |
cremeweiß |
| Blütenform |
glockenförmig |
| Blütengröße |
mittel (5-10cm) |
| Blütezeit |
Mai – September |
Blatt
| Blatt |
herzförmig, gelappt |
| Laub |
immergrün |
| Laubfarbe |
bernstein-orange, zimtbraun, Rost- und Kupfertöne |
Sonstige
| Besonderheiten |
auffallende Blattfarben, Bodendecker, Dauerblüher, Schattenpflanze |
| Boden |
frisch, locker, durchlässig, humos, pH-neutral |
| Nahrung für Insekten |
|
| Pflanzenbedarf |
9 – 11 Pflanzen pro m² |
| Standort |
Halbschatten bis Schatten |
| Verwendung |
Einzelstellung, Rabatte, Beete, Gruppen, Randbepflanzung, Bodendecker, Kübel, Balkonkästen |
Die Bastardschaumblüte ‚Sweet Tea‘ ist mit ihrem prachtvollen Laub in warmen Gewürztönen, zarter Blüte und zuverlässigen Wuchs ein echter Geheimtipp für sonnenlichtarme Gartenplätze. Ihr kompakter, bodendeckender Wuchs macht sie zur idealen Wahl für kleine Flächen, Beetränder oder Kübelbepflanzungen. Zwischen 20 und 40 cm hoch und etwa ebenso breit, formt sie mit der Zeit ein dichtes, halbkugeliges Polster, das sich dank ihres horstigen und gut verzweigten Aufbaus, besonders gleichmäßig sowie strukturiert entwickelt. Besonders ins Auge fällt das Laub. Herzförmig und gelappt zeigt es sich ab Frühjahr in warmen Bernsteintönen, die von einem dekorativen, zimtbraunen Sternchenmuster durchzogen sind. Im Verlauf des Sommers intensivieren sich die Farben zu kräftigem Kupfer, Rost und Zimt, bevor im Herbst dunklere, fast samtige Nuancen dominieren. Diese ausdrucksstarke Farbpalette bringt eine enorme Tiefe in Gärten und setzt elegante Akzente, beispielsweise zwischen Farne, Funkien oder Ziergräsern. In milden Regionen ist dieses Meisterwerk immergrün; in rauen Gebieten wintergrün. Dort wechselt sie ihr meist ihr Blattkleid langsam und auffällig ab späten Winter. Es wächst zügig nach, sodass kein Kahlwuchs entsteht und die Fülle gut erhalten bleibt. Zusätzlich zur Blattschmuckwirkung begeistert (bot.) x Heucherella tiarelloides ‚Sweet Tea‘ als sehr blühfreudige Staude. Ab Mai bis in den September erscheinen zahlreiche cremeweiße Blüten, die in aufrechten, feinen Rispen über dem Laub stehen. Ihre glockenförmige Silhouette und die mittlere Größe wirken zart, aber keineswegs unscheinbar. Zwar ist ihr Duft zurückhaltend, doch die filigrane Leichtigkeit ihrer Erscheinung harmoniert wunderbar mit der kräftigen Farbpoesie der Blätter. Gerade in Kombination mit anderen Strukturpflanzen oder als ruhiger Gegenpol zu bunten Blühpflanzen entfaltet sie ihren ganz eigenen Reiz. In Einzelstellung, in der Gruppen oder als Bodendecker, die Einsatzmöglichkeiten der Bastardschaumblüte ‚Sweet Tea‘ sind ausgesprochen vielseitig. Auch im Kübel, Pflanzkasten oder auf dem Balkon schindet sie Aufsehen, solange der Standort ihren Vorlieben entspricht.
Die Bastardschaumblüte ‚Sweet Tea‘ ist eine Schattenpflanze mit klaren Standortvorlieben, beweist sich aber insgesamt pflegeleicht und anpassungsfähig. Optimal entwickelt sie sich an halbschattigen bis schattigen Standorten, wo sie vor direkter Mittagssonne stets geschützt bleibt. Ein luftiger, lockerer und humoser Boden mit neutralem pH-Wert bekommt ihr und ihrer Entwicklung am besten. Mit Staunässe kommt diese Sorte weniger zurecht, weshalb diese nicht zu provozieren ist. Dennoch ist regelmäßiges Gießen besonders in heißen Sommern wichtig, damit der Boden eine gleichmäßige Frische beibehält. Zu berücksichtigen gilt, dass x Heucherella tiarelloides ‚Sweet Tea‘ bei der Pflanzung in Gefäßen durstiger ist als in dickschichtiger Gartenerde. Hier ist eine Drainage angeraten, die beisielsweise mit einer Schicht aus Quarzsand, Kies oder Blähton auf den Pflanzboden zu legen ist. Bei der Kübelpflanzung ist zusätzlich auf ein Ablussloch und den freien Abfluss zu achten. Für eine dichte Entfaltung ohne Störung der Luftzirkulation empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa neun bis elf Exemplaren pro Quadratmeter. Ein Düngen nehmen Kenner im Frühling mit Kompost oder einem organischen Langzeitdünger vor, weil dieses das Blattwerk in seiner Färbung noch intensiver zur Geltung bringt. Ein Rückschnitt ist nur in Ausnahmefällen nötig. Verwelkte Blütenstände oder verfärbte Blätter können problemlos entfernt werden, ohne dass dies den Gesamteindruck beeinträchtigt. Hierbei sind die Stängel bis zum Blattschopf herunterschneiden. Von einem Rückschnitt im Herbst ist abzusehen, weil es eine zu hohe Belastung während der Wintersaison für die Bastardschaumblüte ‚Sweet Tea‘ darstellt. Trotz einer enormen Kälteverträglichkeit bis -28,8 °C ist ein leichter Winterschutz sinnvoll, um die Staude vor Frostschäden durch Kahlfrost zu bewahren.