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Abverkauf Hochland-Aster ‘Major‘

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Artikelnummer: SK0037034-DE20260612-144801 Kategorie:
  • sehr winterhart
  • insektenfreundlich
  • kompakter Wuchs
  • attraktive Blüten
  • auch für Kübel geeignet

Wuchs

Als Kübelpflanze geeignet
Wuchs gut verzweigte Staude, horstig, buschig, aufrecht, später kugelig, dicht
Wuchsbreite 30 – 40 cm
Wuchshöhe 30 – 60 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe weiß mit hellgelber Mitte
Blütengröße klein (< 5cm)
Blütezeit Juli – September

Frucht

Frucht nussähnliche Schließfrüchte mit Pappus

Blatt

Blatt schmal lanzettlich zugespitzt, glattrandig
Herbstfärbung nein
Laub wintergrün
Laubfarbe dunkelgrün

Sonstige

Besonderheiten langlebig, trockenheitsverträglich, lang und reich blühend
Boden trocken bis frisch, gut durchlässig, normal, humos, mäßig nährstoffreich, mäßig sauer
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 5 – 6 Pflanzen pro m²
Standort Sonne bis Halbschatten
Verwendung Einzelstellung, Rabatte, Beete, Steingärten, Präriegärten, Gehölzränder, Bienenweide, Vasenschnitt

Die Hochland-Aster ‚Major‘ ist eine rein weiß und wunderschön blühende Pflanze mit viele guten Eigenschaften. Die Staude ist robust, pflegeleicht, gesund, trockenheitsverträglich, wüchsig, unempfindlich gegen Schnecken, ausgezeichnet winterhart bis -40° C und sie blüht reich und lange von Juli bis Ende September oder sogar bis Oktober. Die ursprünglichen Habitate von Solidago ptarmicoides ‚Major‘ mit ihren schirmtraubige Blütenstände liegen in Nordamerika, wo sie in Teilen der Vereinigten Staaten vor allem im Nordosten sowie in Zentral- und Ostkanada gedeiht. Sie besiedelt Felsflure, kalkreiche Schotterböden und Prärien sowohl im Hochland als auch im Tiefland. In ihren Herkunftsgebieten wird die weit verbreitete Wildstaude auch als Flachkronen-Goldrute, Nieswurz-Goldrute, Prärie-Goldrute und Hochland-Goldrute bezeichnet. Im Gartenfachhandel ist sie mitunter als Weiße Prärie-Aster und unter der botanischen Bezeichnung Oligoneuron album erhältlich. Die mehrjährige Staude, die als Wildform kaum zu beherrschen und unseren heimischen Astern nicht unähnlich ist, gehört ebenfalls zur Familie der Korbblütler, aber zur Gattung Solidago. Die Selektion, für die sich kein konkreter Züchter ermitteln lässt, ist, im Gegensatz zur Wildform, eine wunderbare Gartenpflanze. Sie wächst ganz normal horstig, gleichmäßig kompakt, entwickelt viele, reich verzweigte Triebe, bildet keine Ausläufer und nimmt nach ein paar Jahren eine kugelige Wuchsform an. Mit Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern bleibt die Staude niedrig. Sie kann in Gruppen mit bis zu sechs Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden. Die weißen Blüten der Hochland-Aster ‚Major‘, die zahlreichen Insekten Pollen und Nektar bieten und eine willkommene Nahrungsquelle im vorgerückten Gartenjahr sind, zeichnen sich durch zungenförmige Blütenblätter und eine hellgelbe, erhabene Mitte aus.

In einem schönen Kontrast zu den Blüten steht bei Hochland-Aster ‚Major‘ das dunkelgrüne Laub mit seinen oval lanzettlichen, schmalen und glattrandigen Einzelblättern. Die Blätter verfärben sich im Herbst oft in einen rötlichen Ton. Die Grundblätter hingegen bleiben im Winter grün. Die Prärie-Aster entfaltet sich am besten an einem ganztags sonnigen Standort. Sie eignet sich für trockene bis frische, normal humose, mäßig nährstoffreiche und mäßig saure, sandige bis steinige, kalkhaltige Böden, die gut durchlässig sind und keinen Nässestau verursachen. Ihr Wasserbedarf ist gering. Solidago ptarmicoides ‚Major‘ kann vielseitig im Garten verwendet werden. Sie bietet sich für Steingärten, für Präriegärten, gemischte Staudenbeete oder zur Pflanzung an sonnigen Gehölzrändern an. Die Pflanze mit der Anmutung einer Wildstaude kann zudem in Pflanzgefäßen für den Balkon oder die Terrasse kultiviert werden. Für eine kugelige Wuchsform muss sich der Gärtner ein wenig in Geduld üben, denn diese erreicht die Prärie-Aster erst nach vier bis fünf Jahren. Die Hochland-Aster ist auch eine ausgezeichnete Schnittblume, an der man in der Vase lange seine Freude hat. Wenn gewünscht, versamt sich die Staude ganz von selbst. Bei einer gezielten Aussaat keimen die Samen bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und bei Temperaturen um die 20° C innerhalb von zwei Wochen, ohne dass sie einen Kältereiz benötigen. Soll sich die Staude nicht über Aussaat verbreiten, müssen die verblühten Blütenstände regelmäßig ausgeputzt werden und im Spätherbst sollte ein Rückschnitt erfolgen. Ansonsten können die Pappusfrüchte stehengelassen werden, die auch im Winter einen gewissen Zierwert haben. Die Hochland-Aster ‚Major‘ lässt sich optisch ansprechend mit anderen trockenheitsverträglichen Stauden kombinieren. Geeignete Pflanzpartner sind Kissenastern, niedrig wachsender Blutroter Storchschnabel, Indianernesseln, Silberkerzen, Sonnenhüte, verschiedene Sorten an Salbei und kompakt wüchsige Ziergräser, wie Rutenhirse und Tautropfengras.